Vereinigung Italiens

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Als Risorgimento wird eine Epoche der italienischen Geschichte zwischen 18bezeichnet. Ebenso versteht man darunter auch weltanschaulich sehr heterogene, politische und soziale Bewegungen. Insbesondere ausgehend von Norditalien war es der von frühsozialistischen Ideen beeinflusste Filippo Buonarroti, der bereits früh eine italienische Einigung auf. Nach der Vereinigung Italiens kam es zu erneuten Spannungen zwischen Monarchisten und Republikanern. Im April forderte Garibaldi in der. Die Einigung Italiens erfolgte ungefähr zur gleichen Zeit wie die Deutschlands. Die Art und Weise wie das geschah, war allerdings sehr verschieden. Die Etappen. Die Einigung Italiens kam letztlich dadurch zustande, daß sich die Regionen einzeln dem savoyischen Piemont als dem Motor des Einigungsprozesses.

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Französische und zu einem kleineren Teil auch spanische Truppen intervenierten Mitte April des Jahres mit dem Ziel, die Herrschaft des Papstes wiederherzustellen.

Die römische Revolutionsarmee unter Garibaldi konnte die Franzosen zunächst zurückdrängen. Juli wurde die römische Republik endgültig niedergeschlagen, und ein Exekutivkomitee aus Kardinälen stellte die alten Machtverhältnisse wieder her.

Der Papst kehrte nach Rom zurück und etablierte dort nach Revidierung seiner eingeführten Reformen ein autoritäres Polizeiregime.

Französische Truppen blieben bis als Schutzmacht in Rom stationiert. Unter Ministerpräsident Cavour veränderte sich die Strategie.

So wurde die internationale Lage mit Hilfe diplomatischer Kanäle genutzt, um den italienischen Nationalstaat — nun stärker unter konservativem Vorzeichen — durchzusetzen.

Durch das Scheitern der Revolution war die demokratische Bewegung, die bis dahin lange Zeit prägende Kraft des Risorgimento, nicht nur in Italien, sondern in ganz Europa entscheidend geschwächt worden.

Durch die Annäherung Russlands und Frankreichs nach dem Frieden von Paris war Österreich in der Folge des Krimkrieges politisch und diplomatisch geschwächt worden.

Obwohl französische Truppen seit für den Kirchenstaat bzw. Durch geschickte Täuschungsmanöver — Cavour zog Truppen zusammen und warb in der Lombardei um Freiwillige — wurde Österreich zum Einmarsch in Sardinien-Piemont provoziert und stand damit als kriegsauslösende Macht schuldig da.

Nach knapp zweimonatigem Kriegsverlauf wurden die österreichischen Truppen bei der Schlacht von Solferino entscheidend geschlagen.

Allerdings zog sich Napoleon III. Juli in Villafranca aus dem Krieg zurück. So erhielt Sardinien-Piemont nach dem Frieden von Zürich am November nur die Lombardei, während Venetien noch in habsburgischer Hand verblieb.

In diesen sprachen sich die Bevölkerungen mit überwältigender Mehrheit für den Anschluss an das Königreich Sardinien-Piemont aus.

Die Preisgabe Nizzas und Savoyens brachte allerdings den populären Freiheitskämpfer und späteren Nationalhelden Giuseppe Garibaldi , der aus seinem fünfjährigen Exil in den USA nach Italien zurückgekehrt war, nun endgültig gegen Cavour und seine liberal-konservative pragmatische Linie auf.

Garibaldi hatte — teilweise im Widerspruch zu Mazzini — aus Vernunftgründen im Interesse der italienischen Einigung die Politik Cavours mitgetragen obwohl er im Grunde Republikaner blieb.

Garibaldi landete am Ein Volksaufstand wirkte sich bei der Eroberung von Palermo durch Garibaldis Freischar unterstützend aus.

Im Anschluss an die Siege auf der Insel befreite seine Armee, der sich während ihres Vormarsches auch viele einheimische Aufständische aus den unterprivilegierten Schichten der Kleinbauern und Landarbeiter anschlossen, ab dem In den liberal-konservativen Kreisen um Cavour befürchtete man eine neapolitanische Republik und, ähnlich wie bei der Niederschlagung der Römischen Republik von , neue ausländische Interventionen, falls Garibaldi bis nach Rom vordringen sollte.

Im September rückten piemontesische Truppen in den Provinzen des Kirchenstaats ein. Bei Castelfidardo in der Nähe von Ancona unterlag die päpstliche Armee vgl.

Schlacht von Castelfidardo ; der unter französischem Schutz stehende restliche Kirchenstaat mit Latium und seiner Hauptstadt Rom blieb unangetastet.

Garibaldi trat von seinem Machtanspruch zurück, nachdem sich die Bevölkerung beider Sizilien, wie schon diejenige Norditaliens im März desselben Jahres, bei einem Plebiszit am Oktober mit überwältigender Mehrheit für den Anschluss ans Königreich Sardinien-Piemont ausgesprochen hatte.

Juni noch knapp drei Monate im Amt blieb. Vorläufiger Regierungssitz wurde die bisherige sardinisch-piemontesische Hauptstadt Turin.

Die Hoffnungen der Republikaner auf eine verfassunggebende Nationalversammlung erfüllten sich nicht. Schrittweise wurde die sardinisch-piemontesische Verfassung von auf Italien übertragen, mit der eine konstitutionelle Monarchie festgelegt wurde.

Das Wahlrecht wurde später zwar ausgeweitet, blieb aber dennoch nur einer Minderheit vorbehalten.

Es sollte bis dauern, bis ein nahezu allgemeines Wahlrecht in Italien eingeführt wurde. Unter Bettino Ricasoli , dem Nachfolger Cavours, erhielt Italien eine zentralistische Verwaltung und wurde ähnlich wie Frankreich in Provinzen gegliedert.

Protest gegen die diplomatische Anerkennung kam von Österreich und dem Kirchenstaat, die zu Recht weitere Ansprüche Italiens auf ihre Hoheitsgebiete bzw.

Teile davon befürchteten. Vorerst noch nicht zu Italien gehörten Venetien im Nordosten, das weiterhin unter der habsburgischen Herrschaft Österreichs stand bis , sowie der Restkirchenstaat mit Rom, in dem bis französische Schutztruppen stationiert waren.

Österreich seinerseits hatte in einem Geheimvertrag am Juni Venetien Frankreich versprochen. Juni , Seeschlacht von Lissa am Juli siegte, verlor das Kaiserreich unter Franz Joseph I.

Juli Juni an Frankreich fallen. Die Herauslösung des lombardo-venetianischen Königreichs aus der österreichischen Monarchie wurde im Vorfrieden von Nikolsburg vom Juli vereinbart und mit dem Prager Frieden vom August verbindlich.

Frankreich reichte diese Territorien an das Königreich Italien weiter. Italienische Truppen konnten kampflos in Venetien einmarschieren.

Im Wiener Frieden zwischen Italien und Österreich vom 3. Oktober wurde Venetien als italienischer Besitz bestätigt; am Oktober wurde es formell annektiert.

Sie fielen nach dem Ersten Weltkrieg an Italien. Schon in den er Jahren war die Forderung nach einer weltlichen Herrschaft vertreten worden.

Rom wurde von den italienischen Nationalisten als natürliche Hauptstadt Italiens angesehen. Seine Einheiten wurden jedoch am 3.

November von französischen und päpstlichen Truppen bei Mentana besiegt. Bereits war ihm ein erster Versuch am Aspromonte misslungen.

Juli kam Italien in der Frage des Kirchenstaates gelegen. Als Frankreich wegen des Krieges seine Schutztruppen aus Rom abzog, eroberten italienische Truppen ab dem September wurde Rom eingenommen sog.

Eine Volksabstimmung — die vorerst letzte von insgesamt zehn entsprechenden Plebisziten in den einzelnen Regionen Italiens im Verlauf von zehn Jahren — ergab eine breite Zustimmung für die Vereinigung des Kirchenstaats mit Italien.

Die Vereinigung wurde am 6. Oktober durch königliches Dekret proklamiert. Damit war die Einigung Italiens und mit ihr das Ziel des Risorgimento vollendet.

Das kannst du gut auf der nebenstehenden Karte sehen. Doch die Menschen wünschten sich ein geeintes Italien. Viele Gebiete gehörten zu Frankreich und zu Österreich.

Beide Staaten lagen ständig im Streit darum, wem nun welches Gebiet gehörte. Er dachte liberal und wünschte einen italienischen Einheitsstaat unter der Führung Sardiniens.

Auch er wünschte sich ein geeintes Italien. Allerdings war Italien am Ende keine Republik , wie es sich die Revolutionäre von gewünscht hatten, sondern eine konstitutionelle Monarchie mit einem König an der Spitze.

Doch eine weitere Person sollte bei Einigung Italiens eine wichtige Rolle spielen: Guiseppe Garibaldi vertrieb die Bourbonen , die dort herrschten, mit seinen Männern aus Sizilien.

Mauritius und Lazarus und den Annunziaten-Orden trug, eingefügt. Die italienischen Sozialistische traten von Anfang an als eine Massenpartei auf und öffneten sich der breiten Öffentlichkeit. Die Beste Spielothek in Oberkogl finden Von Italien. Der britische Premierminister Salisbury erreichte einige Zugeständnisse von Äthiopien, und Crispi war im Frühjahr in der Lage, zu verkünden, dass seine Politik in Afrika auf eine Sicherung des Friedens gerichtet war. Im Gegensatz zur heutigen italienischen Republik, welche Restaurant In Wiesbaden föderale Strukturen umfasst, war das Königreich Italien ein sehr zentralistischer Staat. Die wichtigsten Personen, die zur Einigung beitrugen, waren Camillo Vereinigung Italiensder Ministerpräsident von Piemont-Sardinien, und Giuseppe Garibaldiein ehemaliger Offizier und Freiheitskämpfer. Der Senat bestand aus den königlichen Prinzen und aus Mitgliedern, welche vom König auf Lebenszeit aus gewissen Kategorien von Staatsbürgern Inhabern bestimmter Ämter und Würden, um das Vaterland verdienten Männern und Personen, welche jährlich Lire direkte Steuern zahlten im Alter von mindestens 40 Jahren ernannt wurden. Sein Titel war nach dem Gesetz vom Mit wachsender Kriegsdauer wirkten sich sorry, Beste Spielothek in OsloРЇ finden excellent fehlenden Nahrungsmittelimporte und die fehlenden landwirtschaftlichen Arbeitskräfte negativ auf die Versorgungslage der Bevölkerung aus. Bedingt durch die ausbleibenden Erfolge in Ostafrika erneuerte Italien Anfang des April wurde diese Flagge zur Flagge des neuen Staates erklärt. Kriegsbedingt entstand während des Ersten und Zweiten Weltkriegs eine Reihe weiterer kurzlebiger Ministerien. März mit der Regierungsbildung. Juli bestätigt. Darauf wurde am 9. Dieser dominierte — spätestens nach der click the following article, in Marxisten und Bakuninisten please click for source Spaltung der Internationalen Arbeiterassoziation vgl. Mai zuvor, welchen König Umberto I. Der König sympathisierte mit seinen Positionen für die Unterstützung des Dreibundes und für seine Überzeugung, eine starke Armee zu begründen. Fresko im Turm von San Martino della Battaglia. Ein letzter Erfolg gelang ihm am 4. Im September versicherte Cardona here Regierung, dass er im Frühjahr eine Streitkraft von vier Armeen mit 14 Korps35 Infanterie - und vier Kavalleriedivisionen aufstellen könnte. Bereits die Verschmelzung der Schifffahrtsgesellschaft Rubattino mit with Beste Spielothek in Kerkuhn finden phrase Florio-Gesellschaft zur Vereinigung Italiens generale Italiana war mit staatlichen Subventionen unterstützt worden. März mit der Regierungsbildung. Er setzte dabei vor allem auf den Eisenbahnbauder bis auf etwa 8. Die einzige Institution, die Autonomie von der Regierung genoss, war die militärische Organisation, wo Cadorna unbegrenzte Vollmachten erhielt. Neben der nunmehr check this out Verstaatlichung der Eisenbahnen wurde die geplante Verstaatlichung der Versicherungen in Angriff genommen und der seit dauernde Handelskrieg mit Frankreich beendet. Erst unter der Regierung Orlando kam es zu einer Rationalisierung und einer klaren Verteilung der Zuständigkeitsbereiche. Vereinigung Italiens

Frankreich, die Nationalbewegung in bestimmten Momenten unterstützten, dann nur aus taktischen, machtpolitischen Überlegungen heraus.

Die Bewegung für Freiheit und nationale Unabhängigkeit, die heute "Risorgimento" genannt wird, ist um entstanden, einer der wichtigsten Protagonisten war von Anfang an Giuseppe Mazzini , der ein einiges, republikanisches und demokratisches Italien wollte.

Seine gegründete Bewegung "Giovine Italia" Junges Italien , die in den revolutionären Aufständen des Jahres zur "Associazione Nazionale Italiana" wurde, hatte einen enormen Einfluss vor allem auf die Intellektuellen Italiens, die sich schnell für die Idee der Einheit begeisterten.

Mazzini und seine Anhänger stellten den radikalsten Flügel des "Risorgimento" dar, für sie war das Volk der wichtigste Protagonist der ersehnten italienischen Einheit.

Sie wollten in Italien weder Papst noch König, die soziale Frage war für sie sehr wichtig. Cavour wurde zu einem der Motoren der italienischen Einheit - einer Einheit "von oben" allerdings, die eigentlich eher eine Ausdehnung des Königreichs Piemont auf das restliche Italien beabsichtigte.

Zwischen diesen beiden Polen des "Risorgimento", personifiziert durch Mazzini und Cavour , gab es ständig Spannungen und Konflikte, die sogar bis zu militärischen Auseinandersetzungen führten.

Zur Einheit Italiens waren jedoch beide notwendig, obwohl das taktische Geschick Cavours letztendlich die Oberhand behielt. Ein erster, wenn auch nur halber Erfolg der Politik Cavours war der Krieg gegen Österreich , bei dem er Frankreich als Alliierten hatte.

Frankreich war an einer Schwächung Österreichs in Italien interessiert, allerdings sollte dabei Piemont nicht zu stark werden.

Deshalb schloss Napoleon III. Die neue politische Situation Italiens ist auf der Karte Italien dargestellt siehe unten. Giuseppe Garibaldi Foto: Library of Congress.

Die bekannteste Persönlichkeit des "Risorgimento" war allerdings Giuseppe Garibaldi , der schon sehr jung von den Ideen Mazzinis begeistert war.

Im Mai , als der Einigungsprozess scheinbar zum Stillstand gekommen war, brach Garibaldi mit etwa Freiwilligen, die voller Enthusiasmus, aber mehr schlecht als recht bewaffnet und ausgerüstet waren, zu einer tollkühnen Aktion auf, die ihn in die Annalen der Geschichte eingehen lassen sollte: Ohne Abstimmung mit den politischen Autoritäten Piemonts schiffte er mit seiner Privatarmee in Genua ein, um in Sizilien zu landen und von dort Schritt für Schritt Italien von unten nach oben zu erobern; in der Hoffnung, dass die Bevölkerung des Südens ihn bei diesem gewagten Feldzug unterstützen würde.

Die Rechnung ging auf: in wenigen Monaten erreichte er nach mehreren Schlachten Neapel, die Hauptstadt des süditalienischen bourbonischen Königreichs.

Hier können Sie eine ausführliche Biografie von Giuseppe Garibaldi lesen. Die Schlacht am Fluss Volturno , in der Nähe von Neapel, bei der das Freiwilligenheer von Garibaldi den bourbonischen Truppen eine entscheidende Niederlage bereitete.

Fresko im Turm von San Martino della Battaglia. Es war der letzte wichtige politische Akt des Monarchen, der am 9. Januar des nächsten Jahres starb.

Die neue zweite Regierung, in der Crispi, der für mehr Reformen bereit war, Innenminister wurde, setzte die Abschaffung des Ministeriums für Landwirtschaft durch.

Förderte Industrie und Handel und gründete das Finanzministerium, um eine bessere Kontrolle über die Staatsausgaben zu gewinnen.

Solche Entscheidungen und Dekrete wurden allerdings ohne die eigentlich benötigte Beteiligung des Parlaments getroffen. Die Abmilderung der verhassten Steuer auf Mehl am Juni wurde hingegen durch den Senat genehmigt.

Nach den Wahlen vom Mai , bei denen seine Partei von auf Sitze schmolz, war Depretis jedoch in allen Fragen von der Unterstützung des Parlamentes abhängig und setze als Innenminister und Ministerpräsident in Personalunion seine Reformpolitik fort.

Im Januar erweiterte er das Wahlrecht. Oktober bis 5. Auf solche Umwälzungen reagierten die beiden alten politischen Parteien mit einer Abnahme der ideologischen Konflikte und eine Überwindung ihrer Differenzen.

Innerhalb der Linken hatte dieses Konzept starke Spannungen provoziert. Als im Mai Depretis zu stürzen drohte, beschloss der Führer der Rechten Minghetti, Depretis besonders zu unterstützen, um die extremen Flügel des Parlaments zu bremsen und so das Aufkommen der Volkssouveränität , in Furcht vor Anarchie und Despotie , zu verlangsamen.

Dennoch neigte sich ab Depretis Amtszeit dem Ende zu. Dazu folgte die Agrarkrise, die zur Abschaffung der Mahlsteuer führte.

Wirtschaftlich verfolgte Depretis eine protektionistische Politik, forcierte die Industrialisierung Italiens und die Modernisierung der Königlich italienischen Armee und Marine.

Die Landwirtschaft geriet im gleichen Zeitraum durch das bemerkenswert starke Wachstum der amerikanischen Getreideproduktion in eine schwere Krise.

Italiens Jahresproduktion von Mais und Weizen ging von bis um ein Fünftel zurück und die Preise sanken um ein Drittel. Dafür kam es zu einer deutlichen Zunahme der Einfuhren von Getreide.

Als Folge brach die Landwirtschaft im Süden zusammen. Dennoch stützte er sich auf die konservativen südlichen Grundbesitzer und deren anachronistische Latifundienwirtschaft.

Wegen der rückständigen Ausgangslage und des Mangels an Rohstoffen und Kapital war ein schneller Aufschwung nur mit staatlicher Hilfe möglich, und darüber kam es sogleich zu einer engen Allianz von politischer Macht und dem organisierten Kapitalismus.

Bereits die Verschmelzung der Schifffahrtsgesellschaft Rubattino mit der Florio-Gesellschaft zur Navigazione generale Italiana war mit staatlichen Subventionen unterstützt worden.

Die Eisenproduktion stieg von Die Profite kamen allerdings nur einer kleinen Gesellschaftsschicht zugute und ohne eine effektive Sozialpolitik wurden die Klassenunterschiede nur verschärft.

Der verstärkt protektionistische Zolltarif vom Juli löste einen zehnjährigen Zoll- und Handelskrieg mit Frankreich aus. In den zwei Jahrzehnten nach der Vereinigung begann Italien mit einer eigenen Kolonialpolitik.

Zunächst richtete sich diese auf die noch wenigen freien asiatischen Territorien, vor allem Thailand , Burma , das Sultanat von Aceh , die Inseln Andamanen und Nikobaren.

Die Ursprünge der italienischen Kolonialpolitik lagen bereits im Jahr Aber Italiens Aufmerksamkeit konzentrierte sich weiter nach Süden.

Februar Oktober besetzten seine Truppen das eritreische Massaua. Bereits hatte die italienische Regierung von der Rubattino-Reederei Assab erworben, das die erste Kolonie Italiens wurde.

Von bis setzte sich Italien in Ostafrika fest. Im Mittelmeer begnügte man sich mit dem Status quo und schloss darüber am März trat Österreich-Ungarn und am 4.

Mai Spanien bei. Der sogenannte Eritreakrieg Guerra d'Eritrea begann mit einigen italienischen Siegen. Doch aus Unerfahrenheit und Oberflächlichkeit erlitten die italienischen Truppen in der Entscheidungsschlacht von Dogali vom Januar bis zum Januar eine entscheidende Niederlage.

April bildete er noch seine achte und letzte Regierung. Nach dem Tod von Depretis am Juli ernannte König Umberto I. August zum Ministerpräsidenten.

Der König sympathisierte mit seinen Positionen für die Unterstützung des Dreibundes und für seine Überzeugung, eine starke Armee zu begründen.

Mit dieser Konzentration der Kräfte traf er am September zum Antrittsbesuch bei Bismarck in Friedrichsruh ein.

Der Kanzler und Ministerpräsident sprachen sich dabei für die Erhaltung des internationalen Kräftegleichgewichts und eine Annäherung an das Osmanische Reich aus.

Auch wurde für den Dreibund eine separate deutsch-italienische Militärkonvention beschlossen, welche im Kriegsfall aktiviert werden sollte und Deutschland Italien bei einer möglichen Festsetzung in Nordafrika Unterstützung zusicherte, während Italien dem Deutschen Reich bei einem Krieg gegen Frankreich helfen würde.

In Italien dagegen zeigte sich König Umberto I. Der britische Premierminister Salisbury erreichte einige Zugeständnisse von Äthiopien, und Crispi war im Frühjahr in der Lage, zu verkünden, dass seine Politik in Afrika auf eine Sicherung des Friedens gerichtet war.

Der in Italien erstarkende Nationalismus, den Crispi aufheizte [36] und für seine irredentistischen Ideen gegenüber Frankreich benutze, die auf eine Rückgewinnung Nizzas sowie Savoyens und eine Erweiterung des italienischen Staatsgebietes bis zur Rhone , Korsika und auf Tunesien abzielten, führte zu starken Verstimmungen mit Frankreich.

Bismarck forderte aber von Italien als Bedingungen des deutsch-italienischen Militärabkommens vom Januar die Aufrechterhaltung des Friedens in Europa.

Frankreich begann sich auf das Schlimmste vorzubereiten und verstärke seine Aktivität im Mittelmeer. Crispi, der die Grenzen der italienischen Flotte in Bezug auf die französische kannte, versuchte Österreich-Ungarn erfolgreich zur politischen Unterstützung zu bewegen.

Dafür konnte Crispi das Königreich Rumänien zur formalen Anerkennung der ungarischen Souveränität über Siebenbürgen bewegen. Im Dezember des gleichen Jahres legte er im Parlament einen Gesetzentwurf, der die Militärausgaben auf ein Drittel der staatlichen Ausgaben erhöhen sollte, vor.

Crispi verwies dabei auf den Ausnahmecharakter der Situation in Europa und die Tatsache, dass alle Nationen rüsteten.

Das Gesetz wurde verabschiedet, führte aber zu wachsenden sozialen Spannungen im Land. Februar auch seinen neuen Finanzminister entlassen musste.

Crispi beschloss eine umfassende Regierungsumbildung vorzunehmen und konnte auf den Rückhalt des Königs, der sein Vertrauen in die nächste Regierung erneuerte, der Schwerindustrie und der irredistischen Bewegung setzen.

Bei einem Treffen mit Bismarck und dem Chef des Generalstabes Alfred von Waldersee , gestand dieser Crispi, dass das deutsche Heer nicht für einen Krieg gegen Frankreich vorbereitet sei.

Auch in Inneren Italiens gelangen Crispi beachtliche Erfolge. Es stärkte die Rolle des Regierungschefs und schrieb die endgültige Rolle der Exekutive gegenüber dem Parlaments fest.

Gleichzeitig gab es ihr das Recht über die Anzahl und die Funktionen der Ministerien zu entscheiden.

Allerdings musste sie dafür immer die Zustimmung des König einholen. Ein anderer Punkt regelte die Einsetzung von parlamentarischen Unterstaatssekretären in jedem Ministerium, welche den politischen Charakter der Regierung verstärken sollten.

September war ein Sekretariat für den Ministerpräsidenten eingerichtet worden, welches seine Gesetzesentwürfe und Statuten überprüfen sollte, bevor sie dem Parlament vorgelegt werden sollten, und ihn ständig über den Zustand der Nation informierte.

Es wurde im Juli verabschiedet und verdoppelte fast die Anzahl der lokalen Wähler. Auch ermögliche es Gemeinden mit über Auch wurden für alle Gesellschaftsgeschichten ärztliche Besuche beziehungsweise Kontrollen verpflichtend.

Vorausgegangen war dem der Ausbruch einer Choleraepidemie zwischen und in Süditalien, der zwischen Es regelte die Schaffung eines neuen Postens im Ministerrat, der Streitigkeiten zwischen betroffenen Bürgern und der Bürokratie schlichten oder lösen sollte.

Um den Staat endgültig auf eine sichere Grundlage stellen zu können, wurden von Crispi ab noch der Staatshaushalt und das Bildungssystem reformiert.

Der Bilanzausgleich konnte aber nur Steuererhöhungen angegangen werden. Crispis autoritäre Politik führte zu einer Verstärkung der inneren Konflikte in Italien.

Ein Skandal um die Banca Romana brachte die Korruption der führenden Schichten an den Tag und diskreditiere diese in den Augen der italienischen Bevölkerung.

Der sich radikalisierende Antiklerikalismus Crispis führte zur gesetzlichen Verdrängung der katholischen Kirche auf dem Gebiet der sozialen Fürsorge und der Enteignung ihre letzten Stiftungen, sicherte aber das staatliche Monopol auf diesem Gebiet.

Dabei wurden vor allem Aktivisten der seit verbotenen und nun im Untergrund tätigen italienischen Arbeiterpartei Partito Operaio Italiano verhaftet.

Von Abgeordneten gehörten seinem politischen Lager an. Aber schon im Januar verschlechterte sich die Situation wegen des hohen Haushaltsdefizites.

Der Fall von Crispi brachte zwei kurzzeitige Regierungen an die Macht. Im Mai wurde diese gestützt und am Mai Giovanni Giolitti neuer Ministerpräsident.

Die erste Regierung Giolitti [36] konnte sich jedoch auf eine nur schlanke Mehrheit verlassen und wurde im Dezember in den Banca Romana-Skandal verwickelt.

Auch der König war kompromittiert und eine Rückkehr Crispis schien unausweichlich. Nachdem eine gerichtliche Untersuchung der Banca Romana diesen entlastete und sich im Oktober die Finanzkrise gefährlich zuspitze, berief Umberto I.

November wieder ins Amt. Giolitti hatte bereits einen Tag zuvor seinen Rücktritt erklärt. Dezember stellte Crispi seine neue Regierung vor.

Er leitete dabei auch das Innenministerium. Dabei war er vor allem mit dem Aufstieg der im September gegründeten italienischen sozialistischen Partei Partito Socialista Italiano PIS , welche den Kampf gegen den bürgerlichen Nationalstaat aufnahm, dem in Italien weit verbreiteten Anarchismus und der sich organisierenden katholischen Opposition konfrontiert.

Auch die Kampfbereitschaft der Arbeiter, was besonders schweren Auswirkungen für die Insel Sizilien hatte, zwangen ihn sich in seiner zweiten Amtszeit vorrangig mit der Innenpolitik auseinanderzusetzen.

Dieser erklärte am 2. Januar den Belagerungszustand auf der Insel. Sie gründete Militärgerichte, verbot öffentliche Versammlungen, konfiszierten Waffen, führte eine Pressezensur ein, verübte Massaker an sympathisierenden Bauern, Studenten und Lehrern und verweigerte allen verdächtigen Staatsbürgern die Einreise auf die Insel.

Im Februar begann die parlamentarische Unterstützung zu schwinden, und Crispi versuchte das Vorgehen mit der Berufung auf die Verteidigung der nationalen Einheit zu legitimieren; als bekannt wurde, dass die Randalierer offen separatistische Absichten zeigten, konnte er sich durchsetzen und die Bewegung wurde noch im selben Jahr aufgelöst und deren Führer verhaftet.

Die Bekämpfung der Aufständischen belastete den Staatshaushalt sehr. Die öffentlichen Ausgaben wurden aber nur um fast 27 Millionen Lire gekürzt, weil Crispi keine Einsparungen in der Militärpolitik machen wollte.

Dann forderten er und Sonnino Steuererhöhungen, wollten aber sowohl die Wohlhabenden mit einer Einkommens - und Grundsteuer , aber auch die Ärmeren mit einer Erhöhung der Salzsteuer belasten.

Die Blockadepolitik zwang am 4. Juli Sonnino zur Aufgabe seines Ministerpostens. Juni folgte Crispi und kündigte den Rücktritt der gesamten Regierung an.

Der König gab den Auftrag zur Regierungsbildung am Juni an Crispi zurück. Dieser machte Paolo Boselli anstelle von Sonnino zum neuen Finanzminister und kündigte an, die Einführung einer Steuer auf Land aufzugeben.

Seine verbesserte politische Position und ein gescheitertes Attentat des jungen Anarchisten Paolo Lega, welcher am Juni in Rom aus kürzester Entfernung eine Kugel auf Crispi abfeuerte, ermöglichen es dem Ministerpräsidenten seine Finanzpolitik schnell durchs Parlament durchzubringen.

Es führte Italien langsam aus der Krise und bereitete den Weg für eine umfassende wirtschaftliche Erholung vor, machte die Regierung aber zunehmend unpopulär.

Mit der Lösung der finanziellen Probleme widmete sich Crispi der Bekämpfung der stärker werdenden Opposition. Juli wurden sie zwei Gesetze verabschiedet, welche unter anderem die Verhaftung von Menschen ermöglichten, welche sich gegen die soziale Ordnung richteten, und die Arbeit der extremen Linken einschränkten.

So wurden aus dem Wählerverzeichnis der Wahlen von fast Die Dokumente wurden von einer parlamentarischen Untersuchungskommission untersucht und deren entlastendes Ergebnis am Dezember veröffentlicht.

Giolitti musste daraufhin nach Berlin flüchten, weil seine parlamentarische Immunität abgelaufen war und er lief Gefahr wegen einer Klage Crispis verhaftet zu werden.

Januar wurde das Parlament aufgelöst. Jahrhunderts zu untermauern, erreichte der italienische Kolonialismus unter Crispi eine neue Dynamik.

Johannes IV. Der Besetzung kam aber der Vertrag von Uccialli vom 2. Mai zuvor, welchen König Umberto I. Crispi hielt es nicht für notwendig, den Vertrag dem Parlament vorzulegen, da Italien immer noch im Krieg war und der König konstitutionell frei handeln konnte.

Doch einige Abgeordnete der extremen Linken und der Rechten stellten die Kolonialpolitik in Frage und drohten diese um die Jahrzehntwende noch zu stoppen.

Crispi setzte aber auf die sich rasch ausbreitende Begeisterung für die Expansion in Afrika im Land und konnte prominente Gegner des Kolonialismus wie Giovanni Giolitti zur Änderung ihrer Haltung bewegen.

Der Handel zwischen den beiden Mächten wurde aber durch niedrige Zölle gefördert. Italien exportierte Fertigprodukte nach Äthiopien und importierte dafür Kaffee , Bienenwachs und Tierhäute.

Ab begann auch die italienische Landnahme in Somalia. Im gleichen Jahr zwang die italienische Regierung Sansibar Merka und Warsheikh Italien zu verpachten und später zu verkaufen.

Die erworbene Stadt Kismaayo wurde an die Briten verkauft und an Britisch-Ostafrika angeschlossen. Im Sommer versuchten die Mahdisten in Eritrea einzudringen, wurden aber in Agordat gestoppt.

Der regionale Militärkommandeur General Oreste Baratieri verlegte seine Truppen an die sudanesische Grenze und befahl am Juli einen Angriff auf das sudanesische Kassala , das nach kurzen Kampf genommen wurde.

Die Stadt sollte als Sprungbrett für eine Kampagne gegen das Mahdireich dienen und den italienischen Einflussbereich ausdehnen. Die die Italiener unterstützenden Briten lehnten aber die italienische Hilfe aus Angst, dass Italien sich den ganzen Sudan einverleiben würde, ab.

Die italienische Garnison in Kassala wurde im Dezember abgezogen und die Stadt dem neuen anglo-ägyptischen Sudan zurückgegeben.

September beendet. Crispi richtete die italienischen Kolonialbestrebungen nach der erfolgreichen Intervention im Sudan wieder auf Äthiopien.

Die Ergebnisse der Wahlen vom Mai brachten Crispi einen letzten hohen Wahlsieg ein. Crispi verwendete diesen Verzicht als Grund ganz Äthiopien zu unterwerfen und erhielt durch den jetzt überschäumenden italienischen Militarismus und Nationalismus Rückenwind gegen die sich zurückhaltende Opposition.

Im Dezember , als ein italienischer Vorposten auf dem Berg Amba Alagi vom äthiopischen Heer angegriffen wurde, ersetze Crispi Baratieri durch Antonio Baldissera und bereitete die Entsendung von weiteren Dies erhöhte die Kriegskosten um weitere 20 Millionen Lire und zwang die Italiener vorerst in die Defensive zu gehen.

Aber als am 7. Februar beauftragte Crispi Baratieri mit der Planung eines Entscheidungsschlags gegen Äthiopien und stattete diesen mit dem Kommando über weitere Dieser schlug zuerst die Eröffnung einer zweiten Front vor, beschloss am Februar Meneliks Kräfte bei Adua anzugreifen.

Die Schlacht , die am 1. März folgte endete mit einer schweren italienischen Niederlage. Als die Nachricht der Niederlage in Italien ankam, brachen schweren Unruhen, vor allem in der Lombardei , aus.

März trat Crispi vor sein Kabinett und erklärte seinen Rücktritt. Am nächsten Tag wurde dieser öffentlich und von Umberto I.

Eine — vorerst letzte — koloniale Erwerbung gelang Italien in China. November bis zum 7. September erhielt es dafür von der regierenden Qing-Dynastie eine Konzession in Tianjin.

Juni wurde diese von einem italienischen Konsul offiziell in Besitz genommen. Sein von Umberto I. Oktober den ersten Italienisch-Äthiopischen Krieg und erkannte notgedrungen die Souveränität Äthiopiens an.

Unter ihm begann auch der Prozess der Integration der Unterschichten in den Staat. Dadurch wurden der Grundstein für eine effektive Sozialpolitik und Sozialgesetzgebung gelegt, die mit der Entstehung einer Alters - und Erwerbsunfähigkeitsversicherung , sowie der Verpflichtung der Krankenversicherung für Industriearbeiter begann.

Davor warnten auch gesellschaftliche Kontrasten: nur die Konservativen um Umberto I. Seine Politik wurde aber von der Kammermehrheit verworfen, [40] woraufhin Anfang das Parlament aufgelöst wurde.

Durch die Wahlen vom März geriet allerdings die sozialistische und linksextreme Opposition in Aufwind. Auch die Kräfte, die Crispi unterstützt hatten, wurden dadurch gestärkt und wollten eine Fortsetzung von dessen autoritärer Politik.

Sidney Sonnino plädierte sogar für die Rückkehr zur konstitutionellen Monarchie nach deutschem und österreichisch-ungarischem Vorbild.

Die innenpolitische Situation verschlechterte sich im Sommer noch. In Mailand erreichte die Krise ihren Höhepunkt. Mai schnell durch reguläre Armeeeinheiten unter dem Kommando von Fiorenzo Bava Beccaris niederschlagen.

Etwa Personen wurden beim Bava-Beccaris-Massaker getötet. Dieser bat König Umberto I. Juni seinen Rücktritt. Der König weigerte sich den Rücktritt vorerst anzunehmen, beauftragte aber im Juni General Luigi Pelloux eine neue Regierung zu bilden.

Der sehr konservative Luigi Pelloux sah seine einzigen Aufgaben in der Wiederherstellung des Normalzustandes und der Verteidigung der staatlichen Institutionen.

Pelloux wollte ein Ende der parlamentarischen Demokratie und die Etablierung eines reaktionären Regimes , welches entschlossen gegen die sozialistische Opposition vorgehen sollte.

Um dies umzusetzen, wurde von ihm als Innenminister eine Reihe von Gesetzen verabschiedet, welche die Arbeit der Opposition wieder einschränkten und die Rede -, Presse - und Versammlungsfreiheit sowie Streiks letzteres nur im öffentlichen Dienst beschränkten beziehungsweise verboten.

Angesichts dieser reaktionären Wende bildete sich eine breite Opposition heraus, welche von der sozialistischen bis zur bürgerlichen liberalen um Giuseppe Zanardelli und Giolitti reichte, welche eine demokratische und reformistische politische Öffnung bevorzugten.

Als Pelloux versuchte ein Gesetz, durch welcher er Gesetze ohne Parlamentszustimmung hätte erlassen können, dem Parlament vorzulegen, kippte das Italienische Verfassungsgericht dies und erklärte die Praxis für rechtswidrig.

Im Juni rief er Neuwahlen aus und trat, nachdem die Wahlergebnisse zu einer erheblichen Stärkung der Sozialisten, Radikalen und Republikanern geführt hatten, am Juni zurück.

König Umberto I. August den Eid auf die Verfassung vor den beiden Kammern des italienischen Parlaments ableistete. Der junge König und Saracco bemühten sich um die Normalisierung des politischen Lebens.

Saracco gelang im Dezember die vollständige Normalisierung der Beziehungen zu Frankreich. Mit der französischen Regierung unter Pierre Waldeck-Rousseau verständigte sich der Ministerpräsident über die Ansprüche auf Marokko und Libyen , dessen Grenzen als italienische Kolonie erstmals skizziert wurden.

Innenpolitisch scheiterte er aber kurz drauf an einem Generalstreik in Genua im Dezember und trat am Februar zurück. Viktor Emanuel III.

Zwar wurde im Juni der Dreibund verlängert, hatte aber für Italien seit der Jahrhundertwende stark an Bedeutung verloren. Im Juni schlossen Italien und Frankreich ein Geheimabkommen, in dem sich beide Staaten wohlwollende Neutralität im Kriegsfall zwischen den beiden Bündnissen Dreibund und Französisch-Russische Allianz zusagten, ab.

Er bot, trotz der reaktionären Welle des Jahrhunderts und der heftigen Sozialproteste der er Jahre, den Sozialisten als erster Ministerpräsident eine Regierungsbeteiligung an.

Dennoch kannte Giolitti die Partei als Sprecherin der Arbeiter an. Giolitti war von bis , erneut von bis und von bis Ministerpräsident.

Während Giolittis Regierungszeit kam es zu einer kulturellen Blütezeit in Italien. Seine Wirtschafts- und Sozialprogramme und die relative politische Stabilität führten zu einem wirtschaftlichen Boom, welcher bis zum Ersten Weltkrieg anhielt.

Das durchschnittliche Jahreseinkommen pro Einwohner stieg von Lire — auf Lire — Der Mangel an Kohle konnte durch die elektrische Energie aus den Wasserkraftwerken an der Adda und im Kanton Tessin ausgeglichen werden.

Aber auch in Rom und Neapel kam es zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Durch den Ausbau der Lebensmittelindustrie mit modernen Mitteln gelang es Italien das süditalienischen Getreide wieder marktfähig zu machen und zu den weltweiten Spitzenreitern im Getreideexport aufzusteigen.

Gleichzeitig verstärkte sich die Auswanderung von Zuerst gab es eine temporäre Auswanderung in die europäischen Nachbarstaaten wie in die Schweiz , das Deutsche Reich, Österreich-Ungarn und Frankreich.

Diese Auswanderer waren meist Bergarbeiter oder Tagelöhner. Jedes Jahr schickten sie ihr Geld an ihre Familien nach Hause und kamen dann wieder.

Diese Auswanderung half zwar den Bevölkerungsdruck zu milden, führte aber zu einem starken Bevölkerungsverlust. Diesem versuchte Giolitti mit einer erneuten kolonialen Expansion zu begegnen.

Der Krieg wurde als Reinigungsbad für die dekadent gewordene Menschheit gepriesen. Danach kam es zu einer Ausbreitung des Rationalismus.

Die Giolitti-Regierung wollte durch eine integrierende Sozialpolitik der kleinen Schritte, durch welche die Arbeiter davon überzeugt werden sollten, dass auch unter einer liberalen Monarchie die Vertretung ihrer Interessen und sozialer Fortschritt gesichert wären, die Opposition an sich binden.

Die Alters-, Invaliditäts- und Unfallversicherung wurde auf alle Arbeiter der Industrie ausgeweitet wurden ausgeweitet.

Giolitti war auch davon überzeugt, dass nur durch eine Erhöhung der Arbeiterlöhne sich die Lebensbedingungen langfristig verbessern würden.

Für den Erfolg eines Ausgleichs mit den Sozialisten benötigte es zwei Bedingungen: Erstens wollte Giolitti, dass die Sozialisten auf ihr revolutionäres Programm verzichteten.

Als zweite Bedingung forderte er die Anerkennung der Privilegien des Adels , der sich allerdings auch an den Reformen beteiligen sollte.

Seine Regierung war meistens abhängig von der Richtung, welche bei den Sozialisten vorherrschte. Giolitti gelang es aber zeitweise die extremistischen Kräfte der Linken und Sozialisten zu isolieren und Turatis Lager an sich zu binden, ohne das dieses der Regierung angehörte.

Bereits hatten sich die Sozialisten bereit erklärt, von Fall zu Fall mit der Regierung zu stimmen. Allerdings scheiterten und seine Versuche, die Sozialisten an seiner Regierung zu beteiligen.

Auch um die katholische Opposition, die in den Wahlen von Fortschritte gemacht hatte, begann Giolitti zu werben.

Die innenpolitische Entspannung wurde durch eine positive wirtschaftliche Entwicklung erleichtert. Die Rückständigkeit des Südens blieb weiterhin ein zentrales Problem des Staates.

Lösungsvorschläge zur sogenannten Südfrage, wie sie von Francesco Saverio Nitti , Gaetano Salvemini und Sidney Sonnino machten, wurden zwar angegangen, doch die Regierung beschränkte sich auf besondere Problemzonen, wie Neapel.

Im Finanzsektor beschäftigte sich Giolitti hauptsächlich mit der Erhöhung der Renten und der Sanierung des Staatshaushaltes.

Der Staatshaushalt, welcher ab jährlich Einnahmen von rund 50 Millionen Lire hatte, sollte durch die Verstaatlichung der Eisenbahnen zusätzlich gestärkt werden.

Zu Beginn des Jahres gab es zahlreiche Arbeiterunruhen unter den Eisenbahnarbeitern. Kurz darauf legte Giolitti im März krankheitsbedingt sein Amt als Premierminister nieder.

Fortis zum neuen Ministerpräsidenten, der damit zum ersten jüdischen Regierungschef weltweit wurde. Mit dem Gesetz vom April Jahre sanktionierte er die Verstaatlichung der Eisenbahn durch ein öffentliches Einstellungsverfahren unter der Kontrolle des Rechnungshofes und der Aufsicht der Ministerien für öffentliche Arbeiten und Finanzen.

Gleichzeitig wurde der Telefonbetrieb verstaatlicht. Ihr folgte vom 8. Februar bis Mai eine kurzzeitige Regierung unter Sidney Sonnino , welcher ebenfalls jüdischen Glaubens war.

In dieser beschäftigte er sich vor allem mit der wirtschaftlichen Lage Süditaliens, wo es zum Teil aufgrund demographischer und wirtschaftlicher Faktoren oder Naturkatastrophen, wie der Ausbruch des Vesuvs und das Erdbeben und Tsunami in Messina , Reggio Calabria und Palmi , zu einer massiven Verschlechterung der Lage kam, dabei ganze Dörfer entvölkert wurden und jahrhundertealte regionale Kulturen verschwanden.

Die Regierung, die zunächst die Migration bürokratisch und finanziell behindert hatte, um die Preise auf dem Arbeitsmarkt nicht erhöhen zu müssen, gab nun ihre Zustimmung zur Förderung der Auswanderung von Hunderttausenden von Italienern aus dem Süden.

Dieser Schritt entlastete die geforderten Finanzen des Staates, reduzierte die Panik unter den Gläubigern des Staates und begünstigte das Wachstum der Schwerindustrie.

Auch die italienische Lira , welche durch Gold abgewickelt war, wurde international aufgewertet und konnte zeitweise einen höheren Geldwert als das britische Pfund Sterling erlangen.

Neben der nunmehr abgeschlossenen Verstaatlichung der Eisenbahnen wurde die geplante Verstaatlichung der Versicherungen in Angriff genommen und der seit dauernde Handelskrieg mit Frankreich beendet.

Letzteres zeigte jedoch kaum Erfolg. Dennoch kam es zu einer deutlichen Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Kleinbauern.

In den Wahlen vom erhielt Giolitti eine stabile Regierungsmehrheit. Dennoch wurde nicht Giolitti zum Regierungschef, sondern der konservativere Sidney Sonnino zum Ministerpräsidenten ernannt.

Sonninos Regierung scheiterte aber nach nur drei Monaten und wurde durch ein Kabinett unter der Führung Luigi Luzzattis , welcher eher zu Giolittis liberalen Positionen als zu denen seines Vorgängers neigte, abgelöst.

Währenddessen verschärfte sich die politische Debatte über die Ausdehnung des Wahlrechts auf weitere Teile der Bevölkerung.

Die Sozialisten, Radikalen und Republikaner forderten seit langem die Einführung des allgemeinen Männerwahlrechts.

Die Regierung Luzzatti entwickelte dafür einen moderaten Vorschlag, welcher unter gewissen Bedingungen bestimmtes Alter, Lesefähigkeit, Schreibfähigkeit und jährliches Zahlen von Steuern einer schrittweisen Ausbau der Wählerbasis, aber ohne das Erreichen des vollen gleichen Wahlrechts für Männer, ermöglichen sollte.

Giolitti wandte sich zusammen mit der Oppositionen gegen diesen Vorschlag und erklärte seine Zustimmung für die Einführung des allgemeinen Wahlrechts für Männer.

Dieses galt für alle Männer, welche älter als 30 Jahre waren und Militärdienst geleistet haben. Giolitti war aber davon überzeugt, dass Italien sich wirtschaftlich und sozial nicht entwickeln konnte, ohne dass die Zahl derer, welche an der Politik mitwirken sollten, nicht erweitert werden würde.

Vorerst sollte dies aber nur besitzende Frauen auf kommunaler Ebene betreffen. Provisorisch kam es dann zur Ausarbeitung eines Gesetzes, welches Frauen bei Kommunalwahlen das Wahlrecht zusprach.

Giolittis Schritt stärkte in diesen Jahren vor allem die Linke. Aus der Sorge heraus, eine linke Machtübernahme zu verhindern, vereinbarte der Premierminister mit den Katholiken den Pakt Gentiloni , eine Vereinbarung, in welchem die katholischen Parteien und Organisationen Giolitti diskret die Unterstützung gegen die Sozialisten zusagten.

Im Gegenzug verpflichtete er sich, gegen eine Aufhebung des traditionellen Scheidungsrechts , was von Zanardelli vorgeschlagen wurde, vorzugehen, den Katholiken die gleichen Rechte wie seinen Regierungspartnern zuzusichern und deren verbliebene Glaubensschulen zu verteidigen.

Die vierte und letzte Regierung Giolitti innerhalb der Ära Giolitti wurde am März mit Zustimmung der Katholiken gebildet und blieb bis zum März im Amt.

Auch während dieses Kabinetts versuchte Giolitti wieder, die Sozialisten in seine Regierungspolitik einzubinden, diesmal aber mit mehr Erfolg.

Er glich teilweise sein Programm dem der Sozialisten an. Es umfasste mehr politische und gesellschaftliche Freiheiten für die Bevölkerung und die Verstaatlichung der Lebensversicherung.

Dieses markierte einen zentralen Angriff des Staates in die Privatwirtschaft. Der Premierminister setzte auch durch, dass die Parlamentarier eine finanzielle Entschädigung für ihre Tätigkeit erhalten sollten.

Die ärmeren Abgeordneten waren so kaum in der Lage, ihr Mandat wahrzunehmen. Durch die Reform waren nun auch sie in der Lage, von einem Parlamentsmandat zu leben.

Nachdem Frankreich im April Marokko militärisch besetzt hatte, begann Italien mit der Planung einer militärischen Operationen gegen das osmanische Libyen.

September hatte es ein Ultimatum an das Osmanische Reich gestellt, in welchem dieses innerhalb einer Frist von 48 Stunden Libyen an Italien abtreten sollte.

September und endete am Oktober In diesem setzte Italien seine modernsten Waffen ein, unter anderem Luftschiffe , welche erstmals in der Geschichte für militärische Zwecke genutzt wurden, Flächenbombardements , der Abwurf von Fliegerbomben , Aufklärungsflüge und seine moderne Schiffsflotte und Artillerie.

Der Krieg bildete dadurch ein Modell für den Ersten Weltkrieg. Zu Beginn des Krieges versenkte im Adriatischen Meer die italienische Flotte eine Reihe von osmanischen Kriegsschiffen und eröffnete am September von See aus das Feuer auf Tripolis.

Die Stadt wurde am 5. Oktober durch italienische Truppen eingenommen, während sich die verblieben osmanischen Soldaten ins Landesinnere zurückzogen.

Auch eine türkische Offensive gegen die Italiener im Oktober scheiterte. Anfänglich leistete die einheimische Bevölkerung der osmanischen Armee keine Unterstützung.

Die Italiener verschanzten sich entlang der Küste und konnten aufgrund der Gegenwehr nur langsam ins Landesinnere eindringen.

Italien setzte daraufhin seine überlegene Flotte ein und eroberte die Dodekanes. Die Osmanischen Festungen in Beirut und auf den Dardanellen wurden unter Beschuss genommen und im Jemen massiv die dortigen Aufständischen gegen die Osmanen unterstützt.

Bei den Friedensverhandlungen am Italien fasste diese später zu seiner Kolonie Italienisch-Nordafrika zusammen. Als Entschädigung für die Osmanen sollte Italien ursprünglich die besetzten Dodekanes wieder an das Osmanische Reich abtreten, Italien hielt sich jedoch nicht daran und mit dem Vertrag von Lausanne von wurde die Inselgruppe Italien auch völkerrechtlich zugesprochen.

Durch den Krieg wurde das Osmanische Reich weiter geschwächt, wodurch der neuentstandenen Balkanbund in seinem Vorhaben, die Osmanen aus den restlich verbliebenen Gebieten vom Balkan zu vertreiben, bestärkt wurde.

Der sogenannte Libyenkrieg ital. Guerra di Libia sollte Integrationspolitik Giolittis stärken, verfehlte jedoch dieses Ziel.

Stattdessen mussten fast eine halbe Million Männer zu den Waffen gerufen werden und die Kriegskosten überstiegen die Kalkulationen der Regierung.

Er schuf auch ein Klima der militanten Mobilisierung, welche einen italienischen Radikalnationalismus , dessen Anhänger die Eroberung von Dalmatien und Griechenland anstrebten, hervorbrachte.

Der Konflikt destabilisierte auch das ohnehin fragile politische Gleichgewicht: die Sozialistische Partei spaltete sich und der radikale Flügel um den Journalisten Benito Mussolini setzte sich durch.

Die Zusammenarbeit zwischen den Reformisten und Giolitti wurde abrupt beendet. Die Wahlen vom Die wieder oppositionellen Sozialisten verdoppelten ihre Mandate und erreichten 52 Sitze.

Giolittis verkleinerte Regierungsmehrheit bestand überwiegend aus rechtsliberalen Ministern, welche mit den Nationalisten paktierten. So isolierte sich der Ministerpräsident zunehmend.

Ein letzter Erfolg gelang ihm am 4. März , als ihm das Parlament die entsprechenden finanziellen Mittel bewilligte, um die wirtschaftliche Entwicklung der neuen Kolonie in Nordafrika fördern zu können.

Geschwächt trat Giolitti am März zurück und schlug dem König Antonio Salandra als seinen Nachfolger vor.

Während des Krieges hatte Italien drei Regierungen. Antonio Salandra führte das Land in den Krieg und musste, nachdem Erfolge ausgeblieben waren, am Juni zurücktreten.

Ihm folgte Paolo Boselli , welcher aber nur kurzzeitig bis zum Oktober amtierte und Vittorio Emanuele Orlando , welcher sein Amt am Oktober antrat und über den Krieg hinaus bis zu seinem Rücktritt am Juni Regierungschef blieb.

Während dieser langen Zeit der Verhandlungen spielte die Öffentlichkeit eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung, ob und auf welcher Seite in den Krieg eingetreten werden sollte.

Die Massen teilten sich in die Interventionisten ital. Mai den Krieg. Der Krieg wurde in den Ostalpen , von der schweizerischen Grenze bis ins heutige Slowenien zu den Küsten der Adria, geführt.

Der Krieg forderte von Italien noch nie da gewesene Anstrengungen; riesige Menschenmassen wurden im Inland wie auch an der Front mobilisiert, wo sich Soldaten an das harte Leben in den Schützengräben , an materielle Deprivation und die ständige Bedrohung durch Tod anpassen mussten.

Die Kämpfe haben den Betroffenen enorme kollektive psychologische Konsequenzen auferlegt und ermöglichten kaum eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft.

November und zum Ende der Feindseligkeiten. März wurde Antonio Salandra zum neuen Ministerpräsidenten ernannt. Er hatte bereits unter den Vorgängerregierungen mehrere Ministerposten bekleidet und gehörte dem rechten Flügel der gegründeten Partei Liberale Union ital.

Unione Liberale an. Salandra übernahm daher auch das Innenministerium. Settimana rossa zu einem Aufstand der Bauern und Arbeitern, welcher an die heftigen Unruhen von erinnerte.

Im Vorfeld des Ersten Weltkriegs stand das Königreich Italien vor einer Reihe von kurzfristigen und langfristigen Probleme bei der Wahl seiner Bündnispartner und seiner territorialen Ziele.

Gleichzeitig verschärfte sich der Konflikt zwischen Italien und dem Königreich Griechenland als Italien die griechisch -besiedelten Dodekanes -Inseln annektierte.

Italienische Nationalisten forderten noch die Einverleibung weiterer griechischer Inseln wie die von Kreta oder der Ionischen Inseln , wo eine kleine italienische Minderheit lebte.

Von bis bestand der Kretische Staat als italienisch-britisch-französisch-russisches Protektorat, wobei Italien als Anrainerstaat eine politische und wirtschaftliche Monopolstellung unter den vier Mächten einnahm.

Italien und Griechenland standen auch in offener Konkurrenz über den Wunsch das noch junge Fürstentum Albanien , dessen Unabhängigkeit und Einheit Italien auf der Londoner Botschafterkonferenz — garantiert hatte, militärisch zu besetzen.

Nach dem Attentat von Sarajevo am Juli, geschützt auf die Artikel 1, 3, 4 und 7, dass für Italien bei einem österreichisch-ungarischen Angriff auf Serbien keine Bündnisverpflichtungen bestehen.

Der Dreibund war zuletzt am 5. Dezember erneuert worden, mit dem Zusatz eines speziellen Protokolls über den Balkan.

In diesem Zusammenhang hatte Österreich-Ungarn bereits eine militärische Operation gegen das Königreich Serbien vorbereitet, welche jedoch von Italiens Opposition abgelehnt wurde und das Verhältnis zu beiden Monarchien weiter verschlechterte.

Auch hier hatte die Regierung in Wien Rom nicht informiert, um die vorhersehbare negative Reaktionen zu vermeiden, und in dem Bemühen, jede Form von formellem Protest oder eine Weitergabe an Serbien zu verhindern.

Italien hielt sich vorerst zurück und proklamierte noch nicht seine Neutralität. Er nannte die vielen technischen Mängel, die die Streitkräfte plagten, unter anderem die schlechte Ausbildung der Truppen und die mangelnde Vorbereitung auf den Krieg.

Das Angebot Salandras von Millionen gingen ihnen nicht weit genug. Nur General Graf Luigi Cadorna zeigte sich kompromissbereit und wurde zum neuen Generalstabschef ernannt.

Im September versicherte Cardona der Regierung, dass er im Frühjahr eine Streitkraft von vier Armeen mit 14 Korps , 35 Infanterie - und vier Kavalleriedivisionen aufstellen könnte.

Die Vorbereitung eines Militärschlags gegen Österreich-Ungarn, welche bereits sein Vorgänger begonnen hatte, konsolidierte Cadorna und passte sie den Standards der damaligen Zeit an.

Seine am Memoria riassuntiva circa un eventuale azione offensiva verso la Monarchia austro-ungarica durante l'attuale conflagrazione europea sah die sofortige Mobilmachung , die volle und schnelle Nutzung aller Eisenbahnen, eine Offensive in Richtung der offenen Grenze nach Görz und Triest , aber eine defensive Taktik im Trentino vor.

Diese Tatsache führte zur Annahme eines neuen Mobilisierungssystems, das als rote Mobilisierung ital. Diese sah vor, jede Person einzeln zu den Waffen zu rufen und nicht die Öffentlichkeit.

Um die Schlagkraft der Armee aufzuwerten wurde die Produktion von Waffen massiv gesteigert. Das Eisenbahnnetz wurde für die hohe Mobilität noch einmal massiv ausgebaut, was einen Bewegungskrieg möglich machen sollte.

Im Juli hatte die Königliche Armee Inzwischen war die Kampfkraft der österreichisch-ungarischen Truppen durch die verlustreichen Kämpfe an der Ostfront als auch auf dem Balkan niedriger geworden.

Die offizielle und endgültige Entscheidung zur italienischen Neutralität wurde am 2. August vom Ministerrat beschlossen. Die Neutralität wurde zunächst einstimmig erhalten, aber der Stillstand der deutschen Offensive an der Marne im September führte zu einer Diskussion über die angebliche deutsche Unbesiegbarkeit.

Interventionistische Bewegungen begannen sich im Herbst zu bilden und allmählich an Einfluss zu gewinnen. Eine Intervention an der Seite der Entente forderten die Nationalisten, Teile der Republikaner und der radikalen Linken, die reformistischen Sozialisten, Anarchosyndikalisten und allmählich auch die konservativen und liberalen Rechten, welche lange zum Dreibund hielten.

Gegen den Kriegseintritt sprachen sich vor allem die linksgerichteten Liberalen um ihren Anführer Giovanni Giolitti, viele katholische Gläubige und die Sozialisten aus.

Die Mehrheit der Bevölkerung und Parteien lehnten den Krieg ab. Trotz ihrer Mehrheit verloren die Neutralisten schrittweise an Einfluss im Parlament und in der Regierung.

Grund dafür war der in den letzten 10 Monaten von August bis Mai erfolgte Umschwung in der öffentlichen Meinung.

Die Interventionisten dominierten die Medien, welche die Massen mobilisieren konnten. Die Neutralisten hatten auf ihrer Seite zwar die staatlichen Organe und politischen Institutionen, welche aber passiv blieben.

Die Interventionisten organisierten sogenannte journalistische Debatten, wo die Presse mündlich für einen Kriegseintritt warb und dabei ganze Theater, Hallen und Konferenzräume mit Menschenmassen füllen konnte.

Es kam auch zur Gründung von zahlreichen neuen Zeitungen und Magazinen, welche für den Kriegseintritt warben. Den Neutralisten fehlte eine solche Organisation.

Es gelang den Sozialisten, Katholiken und Giolitti nicht gemeinsame Projekte und Treffpunkte zu organisieren, während die interventionistische Bewerbung als einheitlicher Block agierte.

Ein ebenfalls entscheidender Faktor für den Sieg der Interventionisten war die innere Unentschlossenheit der beiden stärksten Neutra-Strömungen, den Sozialisten und den Liberalen.

Ein weiteres Beispiel war Benito Mussolini, welcher für den Krieg warb und daraufhin aus der Sozialistischen Partei ausgeschlossen wurde, aber auf die Unterstützung des Mailänder Flügels der Partei zählen konnte.

So schrieb der Syndikalist Filippo Corridoni am 5. Dezember , dass mit dem Krieg eine sozialen Revolution vorbereitet würde und die letzten Reste der feudalen Herrschaft damit beseitigt werden.

Den starken öffentlichen Druck auf das Parlament und die innere Zerstrittenheit der Neutralisten nutzte Ministerpräsident Salandra.

Er stützte seine Regierung auf eine breite Mehrheit und ernannte Politiker aus fast allen Lagern zu Ministern. Aber parallel dazu hatte Salandra den Ehrgeiz, den linken Flügel der Liberalen Union um Giolitti an sich zu binden und diesen als Konkurrenten zunächst zu isolieren und auszuschalten.

Sonnino plädierte nur für die Neutralität im Gegenzug für territoriale Kompensationen, wie er sie von Österreich-Ungarn erwartete.

April wurden die Verhandlungen mit der Entente abgeschlossen und der Geheimvertrag von London unterzeichnet, mit welchem sich Italien verpflichtete in den Krieg innerhalb eines Monats einzutreten.

Mai wurde der Dreibund von Italien aufgekündigt. Während sich die Politik in den Monaten der Neutralität mit der Berechnungen der Stärken und Chancen eines Eintritts des Landes in den Krieg beschäftigte, spielten zunehmend die Intellektuellen eine wichtige Rolle bei der Entscheidung des Kriegseintritts.

Viele idealisierten die Situation und strebten für Italien neue territoriale Gewinne und politische Hegemonie im Mittelmeerraum an.

Sprecher dieser Gruppe war Gaetano Salvemini , ein Kritiker Giolittis, welcher den Krieg als einzige Möglichkeit sah die alten anachronistischen Monarchien Deutschland und Österreich-Ungarn zu besiegen.

Diese Tage wurden als Strahlender Mai ital. Es kam im ganzen Land zu Demonstrationen und Streiks für oder gegen den Krieg.

Einen Tag nach der Kündigung des Dreibundes kam es am 5. Jahrestages des Zugs der Tausend von Garibaldi.

Etwa Er predigte die Heiligkeit der italienischen Nation, idealisierte das Heldentum und forderte erneut einen Kriegseintritt Italiens.

Die Rede und die Demonstration lösten eine Regierungskrise aus. Mai reiste Giolitti nach Rom und setzte sich, gestützt durch eine gemeinsame Zusage der deutschen und österreichisch-ungarischen für weitere Gebietsabtretungen, in der Abgeordnetenkammer erneut für die Neutralität ein.

Giolitti und seine Anhänger bereiteten ein Misstrauensvotum gegen die Regierung vor. Dieses scheiterte jedoch an den Sozialisten.

Daraufhin kam es zu Demonstrationen für die Neutralität in der Toskana und der Emilia-Romagna, welche aber in gewalttätigen Auseinandersetzungen endeten, und in Turin , wo die Neutralisten einen Generalstreik gegen den Krieg organisierten.

Das Zentrum der Demonstrationen war Rom, wo die Lage besonders angespannt war. Gedrängt durch die starke interventionistische Agitation von Mussolini und D'Annunzio und den nationalistischen Kampagnen und Demonstrationen, aus Angst vor einem Konflikt zwischen der Krone und dem Parlament und die Konsequenzen für die ausländischen Beziehungen gaben die Neutralisten im Parlament nach.

Mai ratifizierte das Parlament den Beschluss der Intervention und stellte die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung. Es folgte die landesweite Generalmobilmachung.

Mai wurde Österreich-Ungarn die Kriegserklärung überreicht. August erklärte es dem Osmanischen Reich und am Oktober dem Zarentum Bulgarien den Krieg.

Seine diplomatischen Beziehungen zu Deutschland hielt Italien zunächst aufrecht, mit dem die Regierung Salandra hoffte nicht ganz brechen zu müssen.

Erst nachdem elf Offensiven mit enormen Verlusten an Leben und Material gescheitert waren, [53] brach die italienische Kampagne, Wien einzunehmen, zusammen.

Für die italienischen Truppen war auch die geographische Lage eine Schwierigkeit, denn die Grenze zu Österreich-Ungarn verlief in gebirgigem Gelände.

Mai , welche noch am gleichen Tag von italienischen Truppen eingenommen wurde. Am selben Tag bombardierte die österreichisch-ungarische Flotte in einem Überraschungsangriff die Städte Manfredonia und Ancona.

In den Seeschlachten zwischen der Königlich Italienischen Armee und der österreichisch-ungarischen Marine in der Adria blieb Italien zunächst defensiv.

In den meisten Gefechten erwiesen sich Italiens Kriegsschiffe aufgrund von mangelnder Organisation und Koordinierung der österreichisch-ungarischen Flotte unterlegen oder es entstand eine Pattsituation.

Ihre jeweiligen Regierungen betrachteten die Adria aufgrund der Konzentration der österreichisch-ungarischen Flotte als viel zu gefährlich.

In diesen ersten vier Schlachten hatte die italienische Armee Im Mai umfassten die italienischen Truppen Doch die österreichische Verteidigung blieb, trotz Unterbesetzung, stark und konnte alle vier italienischen Offensiven halten.

Es wurde in über Metern Höhe gekämpft. Die italienische Armee litt an einem starken Munitionsmangel, dessentwegen es meistens zum Abbruch der Offensiven kam.

Trotz dieser ernsten Probleme verbot Cadorna aus Prestigegründen einen Truppenrückzug. In seinen afrikanischen Kolonien war die Lage für Italien kritisch.

Italienisch-Somaliland in Ostafrika war nicht befriedet und wurde vom Aufstand des somalischen Scheichs Mohammed Abdullah Hassan bedroht.

Im nordafrikanischen Libyen war die italienische Militärpräsenz auf einige getrennte Städte und Punkte an der Küste beschränkt.

Erst danach wurde Eroberung von ganz Libyen wieder aufgenommen. Die Moral unter den italienischen Soldaten war seit Beginn des Krieges schlecht.

Sie waren gezwungen ein langweiliges Leben zu führen, so war es Ihnen verboten Theater oder Bars zu besuchen, auch während ihres Urlaubs.

Vor einer Schlacht wurde ihnen aber das Trinken von Alkohol gestattet, um Spannung vor der Schlacht zu reduzieren. Benito Mussolini wurde von Seiten der Regierung das Halten von Vorträgen untersagt, wahrscheinlich wegen seiner revolutionären sozialistischen Vergangenheit.

Die italienische Regierung sah sich im Herbst mit der zunehmend passiven Haltung der serbischen Armee konfrontiert. Salandra machte die serbischen Militärs dafür verantwortlich, dass die Österreicher ihre Armeen gegen Italien aufbringen würden.

Die Beziehungen zwischen den beiden Bündnispartnern kühlten so stark ab, dass die Entente-Mitglieder von ihrer Idee absahen, eine vereinigte Balkanfront gegen Österreich-Ungarn zu bilden.

In den Verhandlungen über Territorien stand Sonnino Serbien zwar Bosnien und die Herzegowina zu, weigerte sich aber über das zwischen serbischen und italienischen Nationalisten umstrittne Dalmatien zu verhandeln.

Als Serbien im Oktober von den Mittelmächten in einem Feldzug überrannt und besetzt wurde, schlug Cadorna die Entsendung von Die Serben befürchteten aber eine italienische Festsetzung im Fürstentum Albanien , welches ebenfalls von Serbien beansprucht wurde, und lehnten den Vorschlag ab.

Italienische Truppen spielten aber eine wichtige Rolle bei der Verteidigung von diesem gegen Österreich-Ungarn.

Ab kämpfte die italienische Division auf der Salonikifront als Teil der alliierten Armee des Orients. Das italienische XVI. Korps eine von der Armee des Orients unabhängige Einheit nahm an Aktionen gegen österreichisch-ungarische Streitkräfte in Albanien teil.

Im Jahr verschlechterte sich die Situation für Italien dramatisch. Die Pattsterie zog sich für das ganze Jahr hin. Österreich-Ungarn gelang es im Mai in seiner Südtiroloffensive , die von Italien eroberten Randgebiete des Trentino wieder zurückzuerobern.

März startete Cadorna die Fünfte Isonzoschlacht. Dieser Versuch war auch fruchtlos. Im Juni gelang es einer österreichisch-ungarischen Strafexpedition , die Hochebene von Asiago zu besetzen.

Die italienische Armee schaffte es jedoch, die Offensive aufzuhalten und den Feind zum Rückzug in die Landschaft Carso zu drängen.

August begann die sechste Schlacht des Isonzo , welche fünf Tage nach ihrem Beginn zur italienischen Eroberung der Grafschaft Görz führte, [60] auf Kosten von Das Jahr endete mit drei neuen Offensiven:.

Der Preis waren weitere Die italienische Militärführung sah sich mit dem Kriegsjahr auch mit einem zunehmenden Mangel an Kriegsschiffen konfrontiert, deren Bestand sich durch erhöhte Angriffe von U-Booten verkleinerte, und hatte mit stetig steigenden Frachtkosten für importierte Lebensmittel, Rohstoffe und militärische Ausrüstungen zu kämpfen.

Diesen wollte Italien verhindern, um freie Hand bei der Besetzung Albaniens zu haben, welches Griechenland ebenfalls beanspruchte.

In Griechenland setzte sich aber die venezianische Richtung unter dem Premierminister Eleftherios Venizelos durch, welche keine Ansprüche auf Albanien stellte.

Die neue russische Regierung stellte die Kampfhandlungen an der Ostfront ein und schloss den Friedensvertrag von Brest-Litowsk.

Die sich dadurch ergebende Marginalisierung der Ostfront ermöglichte den Abzug der österreichisch-ungarischen und deutschen Truppen und erlaubte die Verlegung von neuen Truppenverbänden auf die Front gegen Italien.

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Er bestand aus einem Präsidenten, drei Sektionspräsidenten, 24 Staatsräten und dem Dienstpersonal und wurde auf Vorschlag des Ministerrats vom König ernannt. Er schwächte Italiens Position unter den vier Hauptsiegermächten und isolierte das Land. Die zweite Herausforderung bestand darin, ein stabiles und lebhaftes parlamentarisches System zu entwickeln. Die italienische Regierung zeigte sich erbost über das Punkte-Programm von Wilson, welches das volle Selbstbestimmungsrecht der Völker forderte, aber den Gegensatz zum Londoner Vertrag bildete. Die Mission zeigte keinen Erfolg und auch ein neues deutsch-italienisches Bündnis gegen Österreich-Ungarn scheiterte am Widerstand des deutschen Kanzlers Bismarck. Juni , Seeschlacht von Lissa am Ein anderer Punkt regelte die Einsetzung von parlamentarischen Unterstaatssekretären in jedem Ministerium, welche den politischen Charakter der Regierung verstärken sollten.

3 thoughts on “Vereinigung Italiens

  1. Nach meiner Meinung lassen Sie den Fehler zu. Es ich kann beweisen. Schreiben Sie mir in PM, wir werden umgehen.

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